Case

Bürgerkongress in Schenefeld

Ziel

Bürgerinnen und Bürger an der Zukunftsgestaltung der Stadt Schenefeld aktiv beteiligen.

Beschreibung

Der Bürgerkongress ist ein kontinuierliches Angebot zum Bürgerdialog in der Stadt Schenefeld. Der Kongress wird mit der Bürgermeisterin Christiane Küchenhof, der Verwaltung und der Moderatorin vorbereitet. Beim 3. Kongress diskutierten 120 Bürgerinnen und Bürger zur Lebendigkeit der Stadt Schenefeld und zu weiteren Entwicklungspotenzialen. Alle Bürgerinnen und Bürger konnten sich zu dem Kongress anmelden. Der Kongress fand an einen Sonnabend statt und ging über den ganzen Tag. Zum Beginn des Kongresstages kamen aktive Bürgerinnen und Bürger aus den verschiedenen sozialen Feldern zu Wort und zeigten auf, welcher Beitrag bereits heute zur Lebendigkeit geleistet wird. Daran anknüpfend konnten sich sowohl alle Bürgerinnen und Bürger als auch die Mitarbeitenden der Verwaltung am Dialog beteiligen.

Ergebnis

Verbessertes Arbeiten in definierten Prozessen, bessere Abstimmung, deutlich gesenkter Aufwand für Konfliktbearbeitung, mehr Transparenz, weniger Flurfunk.Das Gemeinschaftsgefühl der Bürgerinnen und Bürger wurde gestärkt, ebenso das Vertrauen in die Politik. Neue Ideen wurden und werden umgesetzt. So ist aus dem ersten Bürgerkongress die Schenefelder Tafel entstanden. Beim zweiten Bürgerkongress wurde der Grundstein für die Willkommenskultur gelegt und beim dritten der Grundstein für ein inklusives Mehrgenerationenhaus. 

Auch beim 3. Bürgerdialog entstand viel Interesse, nach der Veranstaltung an verschiedenen Fragestellungen gemeinsam weiterzuarbeiten.

 

Methodik 

Die Bürgerdialoge wurden alle mit der Methode Open Space gestaltet. Die Methode ermöglichte ein großes Maß an Beteiligung aller Teilnehmenden, den jede/r konnte ein Thema einbringen – Diese Methode war für die Beteiligten am Anfang ungewohnt – aber nun will niemand mehr darauf verzichten.

„Eine solche Bürgerbeteiligung hat es vorher noch nie gegeben und hat sich bereits durch viele realisierte Projekte ausgezahlt!“

Christiane Küchenhof